Motorradfahrerinnen auf Weltreise

ON THE ROAD WITH PIA & SABRINA

47 Grad im Death Valley. Kälte in Alaska. Schotter bis ans Arktische Meer. Stromausfall in Mexiko. Eine gebrochene Felge nach einem Lkw-Kontakt. Und irgendwo dazwischen: zwei Frauen aus Stuttgart, zwei Royal Enfield Himalayans und eine Reise, die mit einem One-Way-Ticket begann.

47 Grad im Death Valley. Kälte in Alaska. Schotter bis ans Arktische Meer. Stromausfall in Mexiko. Eine gebrochene Felge nach einem Lkw-Kontakt. Und irgendwo dazwischen: zwei Frauen aus Stuttgart, zwei Royal Enfield Himalayans und eine Reise, die mit einem One-Way-Ticket begann.

Collage von einer Weltreise von 2 Motorradfahrerinnen

Von Alaska bis Peru: 37.000 Kilometer auf und mit der Panamericana

Sabrina Schnell und Pia Lange sind seit Ende Mai 2025 unterwegs. Unter dem Namen slow.ducks.on.wheels fuhren sie grob entlang der Panamericana Richtung Süden – von Anchorage in Alaska durch Kanada, die USA, Mexiko, Mittelamerika und Südamerika bis nach Peru.

16 Monate, über 37.000 Kilometer, extreme Hitze, Kälte, Regen, Schotterpisten, Grenzübergänge und unzählige Begegnungen: Ihre Reise zeigt, was Motorradbekleidung im echten Langzeiteinsatz leisten muss.

Was uns an dieser Geschichte besonders gefällt:

Sabrina und Pia tragen auf ihrer Reise die Modeka Panamericana II Lady. Nicht, weil es eine Kooperation gab. Nicht, weil jemand ihnen einen Anzug geschickt hat. Sondern weil sie sich vor der Reise selbst dafür entschieden haben.

Und genau deshalb wollten wir wissen: Wer sind die beiden? Wie fährt es sich als Frau durch Nord-, Mittel- und Südamerika? Und was muss eine Motorradkombi wirklich können, wenn sie nicht nur für eine Tour am Wochenende, sondern für eine lange Reise unter echten Bedingungen gedacht ist?

Sabrina Schnell und Pia Lange sind seit Ende Mai 2025 unterwegs. Unter dem Namen slow.ducks.on.wheels fuhren sie grob entlang der Panamericana Richtung Süden – von Anchorage in Alaska durch Kanada, die USA, Mexiko, Mittelamerika und Südamerika bis nach Peru.

16 Monate, über 37.000 Kilometer, extreme Hitze, Kälte, Regen, Schotterpisten, Grenzübergänge und unzählige Begegnungen: Ihre Reise zeigt, was Motorradbekleidung im echten Langzeiteinsatz leisten muss.

Was uns an dieser Geschichte besonders gefällt:

Sabrina und Pia tragen auf ihrer Reise die Modeka Panamericana II Lady. Nicht, weil es eine Kooperation gab. Nicht, weil jemand ihnen einen Anzug geschickt hat. Sondern weil sie sich vor der Reise selbst dafür entschieden haben.

Und genau deshalb wollten wir wissen: Wer sind die beiden? Wie fährt es sich als Frau durch Nord-, Mittel- und Südamerika? Und was muss eine Motorradkombi wirklich können, wenn sie nicht nur für eine Tour am Wochenende, sondern für eine lange Reise unter echten Bedingungen gedacht ist?

Motorradfahrerin fahrend auf dem Modeka Gelände

 

 

Collage von einer Weltreise von 2 Motorradfahrerinnen

Wie fängt man sowas an?

Wie fängt man sowas an?

Die Idee zu dieser Reise hatte Pia schon lange. Als Teenager sah sie den Film Die Reisen des jungen Che – und seitdem ließ sie der Gedanke nicht mehr los, Nord- und Südamerika mit dem Motorrad zu bereisen. Sabrina ließ sich später von dieser Begeisterung anstecken. Aus einem Traum wurde ein gemeinsamer Plan.

Nach der Pandemie wurde das Fernweh größer. Dazu kamen persönliche Umbrüche, Trennungen, berufliche Unzufriedenheit und dieser Moment, in dem man sich fragt: Worauf warten wir eigentlich noch?

Die Antwort der beiden war ziemlich klar: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Also wurde gekündigt, organisiert, gepackt. Versicherungen, Einreisebestimmungen, Campingausrüstung, Werkzeug, Motorräder in Alaska. Pia hatte erst 2022 ihren Motorradführerschein gemacht. Sabrina saß 2024 zum ersten Mal seit ihrer Führerscheinprüfung mit 18 wieder auf einem Motorrad. 2025 folgte noch ein Fahrsicherheitstraining beim ADAC. Dann fehlte nur noch das One-Way-Ticket.

Für so eine Reise brauchten Sabrina und Pia neue Motorradkleidung. Sie wollten keine reine Sommerjacke und keinen schweren Winteranzug. Gesucht war eine Kombi, die bei ganz unterschiedlichen Temperaturen funktioniert – von Alaska bis Panama.

Wir waren auf der Suche nach einer Motorradkombi, die sowohl bei 2 Grad und Regen in Alaska als auch bei 40 Grad in der Sonne Panamas angenehm zu tragen ist, gut sitzt und dabei auch optisch überzeugt.

Die Panamericana II Lady überzeugte sie vor allem mit dem herausnehmbaren Thermo- und Regenfutter, der guten Belüftung, der Passform und dem Design. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis war für sie wichtig. Dass die Kombi ausgerechnet „Panamericana“ heißt, bemerkten sie erst später zu Hause. Darüber mussten beide selbst lachen.

Besonders wichtig war die Passform. Sabrina und Pia haben unterschiedliche Körperformen. Trotzdem konnten beide die Protektoren passend einstellen und die Kombi an Taille und Hüfte anpassen. Dass am Ende beide dieselbe Kombi wählen würden, war allerdings nicht geplant.

Text Grafik
Zwei Personen betrachten gemeinsam ein CF Moto Motorrad auf einem Veranstaltungsgelände.

Der Anzug, der zufällig perfekt hieß

Für so eine Reise mussten Sabrina und Pia sich komplett neu ausstatten. Gesucht war keine reine Sommerjacke, kein schwerer Winteranzug und kein Kompromiss, der nur auf dem Papier funktioniert. Sie brauchten eine Damen-Motorradkombi, die Alaska genauso mitmacht wie in Südamerika.

Überzeugt haben sie bei der Panamericana II Lady vor allem das herausnehmbare Thermo- und Regenfutter, das Belüftungssystem, die Passform und das Design. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis spielte eine Rolle. Dass die Kombi ausgerechnet „Panamericana“ heißt, bemerkten sie erst später zu Hause – und mussten selbst darüber lachen.

Besonders wichtig war die Passform. Sabrina und Pia haben unterschiedliche Proportionen, konnten die Protektoren aber bei beiden passend positionieren und die Kombi an Taille und Hüfte individuell einstellen. Dass am Ende beide dieselbe Kombi kaufen würden, war nicht geplant.

Für so eine Reise brauchten Sabrina und Pia neue Motorradkleidung. Sie wollten keine reine Sommerjacke und keinen schweren Winteranzug. Gesucht war eine Kombi, die bei ganz unterschiedlichen Temperaturen funktioniert – von Alaska bis Panama.

Wir waren auf der Suche nach einer Motorradkombi, die sowohl bei 2 Grad und Regen in Alaska als auch bei 40 Grad in der Sonne Panamas angenehm zu tragen ist, gut sitzt und dabei auch optisch überzeugt.

Die Panamericana II Lady überzeugte sie vor allem mit dem herausnehmbaren Thermo- und Regenfutter, der guten Belüftung, der Passform und dem Design. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis war für sie wichtig. Dass die Kombi ausgerechnet „Panamericana“ heißt, bemerkten sie erst später zu Hause. Darüber mussten beide selbst lachen.

Besonders wichtig war die Passform. Sabrina und Pia haben unterschiedliche Körperformen. Trotzdem konnten beide die Protektoren passend einstellen und die Kombi an Taille und Hüfte anpassen. Dass am Ende beide dieselbe Kombi wählen würden, war allerdings nicht geplant.

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Zwei Frauen umarmen sich auf einem Veranstaltungsgelände, während im Hintergrund mehrere Personen und Motorräder zu sehen sind.

Hitze, Kälte, Regen –  das alles sollte die Kombi aushalten

Aus einer Kaufentscheidung ist ein echter Langzeittest geworden: 14 Monate, mehr als 37.000 Kilometer und Bedingungen von Alaska bis Panama.

Bei Hitze sind für Sabrina und Pia vor allem die herausnehmbaren Innenlayer und die Belüftung wichtig. Mit regelmäßigen Trinkpausen sind sie bei 47 Grad durchs Death Valley gefahren, auch 45 Grad in Panama haben sie gemeistert. In Alaska halfen zusätzliche Schichten gegen die Kälte.

Beim Thema Regen sind die beiden ehrlich: Wenn es mehr als leicht nieselt, ziehen sie zusätzlich eine Regenkombi über. Für ihre Reise hat sich diese Kombination als praktischste Lösung bewährt.

Nach all den Kilometern fällt ihr Fazit überraschend positiv aus: kaum Abnutzung, nur etwas Pilling an der Innenseite und leichtes Ausbleichen durch die Sonne. Mit allen Layern ist die Kombi etwas schwer – dafür überzeugen Tragekomfort, Belüftung und die individuell positionierbaren Protektoren.

Ein weiterer besonderer Programmpunkt in Beckum war She Rides.

She Rides ist eine Gemeinschaft für Frauen, die Motorrad fahren.
Die Gruppe war live vor Ort.

Besucherinnen und Besucher konnten mit She Rides sprechen.
Sie konnten Fragen stellen und sich austauschen.

Dabei ging es nicht nur um Motorräder.
Es ging auch um Gemeinschaft und gemeinsame Leidenschaft.

Alle waren willkommen:
erfahrene Fahrerinnen, Anfängerinnen und neugierige Gäste.

Viele Menschen haben miteinander gesprochen.
Sie haben Erfahrungen geteilt und neue Kontakte geknüpft.

Die Themen waren zum Beispiel:
Motorradfahren, Reisen, Ausrüstung und Frauen in der Motorradwelt.

She Rides hat gezeigt:
Gemeinschaft ist stark.

Und es ist schön, wenn Menschen mit derselben Leidenschaft zusammenkommen.

„Nach 16 Monaten und über 37.000 Kilometern zeigt sie so gut wie keine Abnutzungserscheinungen.“

Zwei Personen betrachten gemeinsam ein CF Moto Motorrad auf einem Veranstaltungsgelände.

Manchmal ist der Plan: keinen Plan haben

Manchmal ist der Plan: keinen Plan haben

Die Route der slow.ducks.on.wheels folgt grob der Panamericana. Aber eigentlich ist die Reise eher ein Improvisationsprojekt. Ein oder zwei Stationen vorausdenken, dann schauen, wohin es geht. Das klingt romantisch – bis man nachts in Mexiko bei Stromausfall ein Hotel sucht, das eher Baustelle als Unterkunft ist.

Genau das ist Sabrina und Pia passiert. Starker Wind, kein Licht, Google Maps und Booking uneinig, ein Einheimischer als spontaner Guide, immer abenteuerlichere Wege – und plötzlich standen sie mit ihren schweren Motorrädern auf einem sandigen Singletrail vor mehreren Booten. Weiterfahren? Lieber nicht. Also halfen ihnen die Männer vor Ort, die Motorräder zu wenden. Am Ende fanden sie ihr Hotel doch noch: kein fließendes Wasser, kein Strom, aber eine Campinglampe, Brotzeit und zwei Frauen, die über sich selbst lachen konnten.

Zwei Tage später wurde es weniger lustig. Beim Überqueren einer Kreuzung streifte ein Lkw-Anhänger Pias Vorderrad. Die Felge brach. Statt weiterzufahren, mussten die Motorräder beim Händler bleiben, während Sabrina und Pia spontan auf Bus und Flugzeug umstiegen. Improvisation gehört auf so einer Reise eben dazu.

Für so eine Reise brauchten Sabrina und Pia neue Motorradkleidung. Sie wollten keine reine Sommerjacke und keinen schweren Winteranzug. Gesucht war eine Kombi, die bei ganz unterschiedlichen Temperaturen funktioniert – von Alaska bis Panama.

Wir waren auf der Suche nach einer Motorradkombi, die sowohl bei 2 Grad und Regen in Alaska als auch bei 40 Grad in der Sonne Panamas angenehm zu tragen ist, gut sitzt und dabei auch optisch überzeugt.

Die Panamericana II Lady überzeugte sie vor allem mit dem herausnehmbaren Thermo- und Regenfutter, der guten Belüftung, der Passform und dem Design. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis war für sie wichtig. Dass die Kombi ausgerechnet „Panamericana“ heißt, bemerkten sie erst später zu Hause. Darüber mussten beide selbst lachen.

Besonders wichtig war die Passform. Sabrina und Pia haben unterschiedliche Körperformen. Trotzdem konnten beide die Protektoren passend einstellen und die Kombi an Taille und Hüfte anpassen. Dass am Ende beide dieselbe Kombi wählen würden, war allerdings nicht geplant.

Bildbeschreibung nicht verfügbar
Zwei Personen betrachten gemeinsam ein CF Moto Motorrad auf einem Veranstaltungsgelände.

Am Ende geht es um Menschen und um einfach machen

Am Ende geht es um Menschen und um einfach machen

Wenn Sabrina und Pia von den schönsten Momenten ihrer Reise erzählen, geht es erstaunlich selten um Straßen, Pässe oder Sonnenuntergänge. Es geht um Menschen.

Eine Inuit-Frau am Arktischen Meer, bei der sie sich aufwärmen durften. Ein deutsch-österreichisches Paar in Kanada. Eine spontane Offroad-Einladung in den USA. Silvester mit einheimischen Familien in Mexiko. Ein Geburtstag in Guatemala. Aguardiente in Kolumbien. Einladungen in Ecuador, noch bevor sie überhaupt die Grenze überquert hatten.

Diese Begegnungen sind es, die die Reise für sie unvergesslich machen. Sie zeigen, wie offen, herzlich und hilfsbereit Menschen sein können – egal, wo man gerade ist.

Wenn Sabrina und Pia von den schönsten Momenten ihrer Reise erzählen, geht es erstaunlich selten um Straßen, Pässe oder Sonnenuntergänge. Es geht um Menschen.

Eine Inuit-Frau am Arktischen Meer, bei der sie sich aufwärmen durften. Ein deutsch-österreichisches Paar in Kanada. Eine spontane Offroad-Einladung in den USA. Silvester mit einheimischen Familien in Mexiko. Ein Geburtstag in Guatemala. Aguardiente in Kolumbien. Einladungen in Ecuador, noch bevor sie überhaupt die Grenze überquert hatten.

Diese Begegnungen sind es, die die Reise für sie unvergesslich machen. Sie zeigen, wie offen, herzlich und hilfsbereit Menschen sein können – egal, wo man gerade ist.

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